In der Region Charkiw ist die Lage aufgrund großflächiger Waldbrände und der Verbreitung von Blindgängern, die während der temporären Besetzung durch die russischen Truppen zurückgelassen wurden, äußerst angespannt

Chas Pravdy - 04 Mai 2025 16:33

Lokale und staatliche Dienste bereiten sich bereits auf die Evakuierung der Bevölkerung vor, da das Feuer bedrohliche Ausmaße annimmt und die gefährlichen Blindgänger immer häufiger in den Wäldern in der Nähe von Wohnblöcken detonieren. Laut Informationen, die vom Leiter der regionalen Militärverwaltung Charkiw, Oleg Synehubov, auf Telegram veröffentlicht wurden, sind im Bezirk Izyum am Donnerstagmorgen, dem 4. Mai, bereits etwa 20 Hektar Waldgebiet infolge des Brandes betroffen. Für die Entzündung wird die Zerstörung während der Kämpfe sowie die Wirkung des Windes verantwortlich gemacht, was die Lage erheblich erschwert — starker Wind trägt dazu bei, die Flammen schnell auszubreiten und erschwert deren Eingrenzung. Der Beamte erklärte, dass in dieser kritischen Situation bereits eine Evakuierung begonnen hat, um die Bewohner vor der direkten Gefahr zu schützen, da die Flammen den Wohnhäusern in der Nähe der Waldgebiete nahekommen. Zusätzlich ist zu beachten, dass in der Stadt und den umliegenden Dörfern Spezialisten Detonation von zurückgelassenen Blindgängern registrieren. Dies geschieht, weil die russischen Truppen während der Besetzung eine große Anzahl von Artilleriegeschossen und Minen im Wald hinterlassen haben, die bei einem Brand unerwartet explodieren und somit eine noch größere Gefahr für die lokale Bevölkerung und die Rettungskräfte darstellen. Oleg Synehubov betonte, dass im Gebiet derzeit eine groß angelegte Operation zur Evakuierung und Brandbekämpfung läuft, die Lage aber weiterhin schwierig und dynamisch ist. Auf der anderen Seite berichteten ukrainische Streitkräfte am Morgen des 4. Mai von intensiven Angriffen mit Mehrfachraketenwerfern im Zusammenhang mit der Gemeinde Boriwka im Bezirk Izyum. Durch die feindlichen Treffer entstanden Brände, die sich auf große Flächen ausgedehnt haben. Insbesondere wurden Brände im Waldgebiet Boriwka, das mehr als 2 Hektar umfasst, sowie im regionalen Landschaftspark des Chervonooski-Reservats, mit einer Fläche von über 5 Hektar, gemeldet. Augenzeugen berichten, dass Brände in unserer Region inzwischen zur Norm geworden sind — diese Phase des aktiven Kriegsgeschehens begleitet nicht nur Zerstörungen von Infrastrukturen und Wohngebäuden, sondern auch unaufhörliche Kämpfe gegen Brände und die Entschärfung gefährlicher Blindgänger, was die Bewältigung der Situation erschwert und eine enge Zusammenarbeit der Notfalldienste erfordert. Insgesamt werden in der Region Charkiw groß angelegte Maßnahmen zur Brandbekämpfung durchgeführt, bei denen mindestens 11 einzelne Brandfälle genannt wurden. Fünf davon stehen im Zusammenhang mit kürzlichen Angriffen russischer Streitkräfte, was auf die Fortdauer aktiver Kämpfe und sogenannter taktischer Provokationen hinweist. In dieser schwierigen Lage koordinieren Einsatzkräfte, Militär und zivile Behörden ihre Bemühungen, um weitere Zerstörungen zu verhindern und das Leben der Zivilbevölkerung zu schützen, die durch die unmittelbare Gefahr von Explosionen und Feuer bedroht ist. Voraussetzung für die aktuelle Notlage war ein großflächiger Brand, der am Vortag, Samstag, dem 3. Mai, im Ortsteil Großburluk im Kupyansk-Bezirk ausbrach. Dort entstand infolge eines Massivraketenangriffs der russischen Invasoren auf die zentralen Gebiete des Ortes ein Feuer von über 2.000 Quadratmetern Fläche. Dies bestätigten lokale Rettungsdienste und wiesen darauf hin, dass die Angriffe Wohngebäude und Infrastruktur zerstörten und zusätzliche Spannungen für die Bewohner schufen. In diesem Gebiet sind Brände aufgrund der Kämpfe und der jüngsten Angriffe bereits zur täglichen Bedrohung geworden, mit der man sich auseinandersetzen muss. Diese Situation verlangt von allen Einsatzkräften höchste Einsatzbereitschaft, da die Sicherheit der Menschen und der Schutz der Umwelt zu den obersten Prioritäten in dieser Phase intensiver Kampftätigkeiten gehören. Die Behörden appellieren an die Einwohner, wachsam zu bleiben, den Evakuierungsrichtlinien zu folgen und das Risikogebiet zu meiden, solange die Lage nicht stabil ist. Gleichzeitig arbeiten ukrainische Soldaten und Feuerwehrleute weiterhin unter äußerst schwierigen Bedingungen, bekämpfen die Brände und die gefährlichen Überreste der Kampfgeräte, um die Sicherheit wiederherzustellen und die Versorgung der Bevölkerung in Charkiw zu gewährleisten.

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