Generalleutnant Kyrylo Budanov, Leiter der Hauptverwaltung für Geheimdienst des Verteidigungsministeriums der Ukraine, gab in einem Interview für die Redaktion von The War Zone eine wichtige und gleichzeitig beunruhigende Erkenntnis über die Verluste der russischen Luftwaffe und die Ergebnisse erfolgreicher ukrainischer Aktionen im Schwarzen Meer preis
Seinen Worten zufolge hatten die Crews zweier russischer Mehrzweckjäger vom Typ Su-30, die am 2. Mai durch ukrainische Drohnen zerstört wurden, keine Überlebenschance. Budanov berichtete, dass ukrainische Spezialkräfte aus der Einheit GUR Group 13 mithilfe von Meeres- unmanned Plattformen Magura-7 Luft-Luft-Raketen des Typs AIM-9 eingesetzt haben, die unmittelbar zur Zerstörung der beiden russischen Flugzeuge führten. „Die Crew des ersten Su-30 wurde zufällig gerettet — sie konnte durch ein ziviles Schiff, das sich im Schwarzen Meer befand, gerettet werden“, fügte er hinzu. Gleichzeitig wurde der zweite russische Jäger in der Region der besetzten Krim zerstört, und die Besatzung dieses Flugzeugs überlebte leider nicht. Der Geheimdienstchef betonte, dass diese Operation ein historisches Ereignis für den ukrainischen Militärstab darstellt. „Wir verwenden mehrere Raketentypen auf unseren Magura-7-Plattformen, doch die effektivsten waren die AIM-9“, ergänzte er. Weitere Einzelheiten zur Operation: Am 2. Mai führten ukrainische Sicherheitskräfte in Zusammenarbeit mit dem Sicherheitsdienst der Ukraine (SBU) und den Streitkräften eine groß angelegte Spezialoperation im Schwarzen Meer in der Nähe des Hafens von Novorossijsk durch. Genau dort wurde der russische Su-30 ausgemacht, der laut verfügbaren Informationen mit Flugkörpern bewaffnet und mit Meeres- unmanned Plattformen für den Seekampf ausgerüstet war. Nach Angaben des Präsidenten Wolodymyr Selenskyj trafen die ukrainischen Streitkräfte an diesem Tag auch ein zweites russisches Flugzeug — bereits in der besetzten Krim, was den Willen der Ukraine unterstreicht, aktiv zu handeln und Angriffe gegen den Gegner auch in den fernsten Sektoren seines Territoriums durchzuführen. Die Ereignisse vom 2. Mai sind ein weiteres deutliches Zeugnis für den hohen Stand der ukrainischen Militärkunst und ihre Fähigkeit, moderne Technologien im Kampf gegen den Aggressor einzusetzen. Diese Mitteilung ist ein wichtiges Signal an die russischen Streitkräfte — die ukrainischen Streitkräfte haben neue Erfahrungen bei der Zerstörung hochentwickelter feindlicher Militärluftfahrt mithilfe fortschrittlicher Drohnen und Raketensysteme gesammelt. Daher ist die Zerstörung zweier Su-30 nicht nur ein symbolischer Sieg, sondern auch ein praktischer Beweis dafür, dass die ukrainische Verteidigung in der Lage ist, modernste russische Luftwaffe zu bekämpfen. Gleichzeitig betonen ukrainische Offizielle, dass dieser Vorfall nur ein Teil eines langanhaltenden Kampfes um ihre Unabhängigkeit und Sicherheit in den See- und Luftraumen ist.