Dreimaliges Beschießen von Kupiansk an einem Tag: Es gibt Opfer und Zerstörungen

Die angespannte Situation in Kupiansk in der Region Charkiw dauert bereits den dritten Tag in Folge an. In den letzten 24 Stunden hat die Stadt eine Reihe von Angriffen seitens russischer Streitkräfte erlebt, infolgedessen zwei Zivilpersonen verletzt wurden und Wohnhäuser zerstört wurden. Angaben offizieller Quellen zufolge hat der Feind genau dreimal am Tag Feuer auf die zivilen Viertel von Kupiansk eröffnet, wobei Artillerie und andere Waffen zum Einsatz kamen, was nicht nur Zerstörungen, sondern auch gefährliche Situationen für die Bewohner verursachte. Der erste Angriff, der früh am Morgen um 4 Uhr stattfand, war ziemlich heftig – die Russen setzten den sogenannten „Кабу“ (Raketenkomplex) ein, was zu Beschädigungen eines privaten Hauses in der Stadt führte. Bei dem Angriff wurde ein Wohnhaus beschädigt, ein Nachbar berichtete, dass durch die Explosion im Gebäude kein Licht mehr vorhanden war und ein Feuer ausbrach. Glücklicherweise kam es dabei zu keinen menschlichen Opfern. Der zweite feindliche Angriff erfolgte gegen etwa 6 Uhr morgens. Bei diesem Beschuss wurde ein weiteres Wohnhaus zerstört, doch glücklicherweise blieb die Anzahl der Verletzten unter den Einheimischen aus. Die Situation war jedoch angespannt, da die Zerstörungen bereits erheblichen Schaden an der Wohninfrastruktur angerichtet hatten. Die Menschen mussten sich in Schutzräume flüchten und erhielten Erste Hilfe von der lokalen medizinischen Versorgung. Der alarmierendste Vorfall ereignete sich gegen 15:50, als die Russen erneut mit Artillerie auf Kupiansk feuerten. Dabei kam es zu einem Brand in einem Privathaus. Bei dem Beschuss wurden zwei Zivilpersonen verletzt – ein 52-jähriger Mann erlitt eine akute Stressreaktion, und eine 89-jährige Frau wurde durch Glassplitter verletzt. Letztere wurde umgehend in ein medizinisches Zentrum eingeliefert, um die notwendige Behandlung zu erhalten. Laut Vertretern der Staatsanwaltschaft der Region Charkiw bleibt die Lage in Kupiansk angespannt. Die russischen Truppen setzen ihre gezielten Angriffe auf die zivile Infrastruktur fort und versuchen, Angst und Zerstörung in der Stadt zu verbreiten. Offizielle Stellen rufen die Einwohner auf, vorsichtig zu sein und Sicherheitsregeln während Sirenen und Alarmen einzuhalten. Insgesamt wurden an nur einem Tag drei separate Vorfälle von Beschuss und Zerstörung in der Stadt registriert, was die hohe Lebensgefahr in der Zone aktiver Kampfhandlungen bestätigt. Die lokale Regierung und Sicherheitsdienste arbeiten an der Beseitigung der Folgen der Zerstörungen und der Unterstützung der Betroffenen, doch die Lage bleibt angespannt, und die Gefahr neuer Angriffe ist hoch. Die Bewohner von Kupiansk leben weiterhin in Alarmbereitschaft und hoffen auf eine Rückkehr zu einem mehr oder weniger stabilen Leben.