Donald Trump hat offen erklärt, dass die Wahrscheinlichkeit seiner Teilnahme an den Wahlen für eine dritte Amtszeit derzeit gering ist und dass er nicht plant, sich erneut um dieses Amt zu bewerben

Dies wurde nach einem Interview mit dem ehemaligen Weißen Haus-Chef sichtbar, das er dem Fernsehsender NBC News gab, berichtet die ukrainische Ausgabe "European Truth". In seiner Direktansprache betonte der Politiker: „Ich plane, meinen Präsidentenweg nach der zweiten Amtszeit zu beenden. Ich werde zweimal Präsident sein. Das ist wichtig für mich und meine Anhänger.“ Damit hat er deutlich seine Zukunftsvorstellungen umrissen — seine Präsidentschaft nach der zweiten Amtszeit beenden, ohne erneut um dieses Amt zu konkurrieren. Vor dieser offiziellen Bestätigung gab es bereits andere Äußerungen Trumps, insbesondere im März dieses Jahres, als er andeutete, dass er eine erneute Kandidatur in Erwägung ziehe. Damals betonte der ehemalige Präsident, dass er kein Scherz sei, was seine Bereitschaft betrifft, sich ein drittes Mal zu bewerben — und gab zu, dass er viele Bitten von Verbündeten erhalten habe, die ihn dringend baten, diese Möglichkeit in Betracht zu ziehen. In dem neuen Interview betonte er jedoch erneut, dass aufgrund der Gesetzgebung eine Wiederwahl für eine dritte Amtszeit derzeit faktisch unmöglich ist. „Soweit ich weiß, ist das verboten. Ich bin mir nicht sicher, ob es verfassungswidrig ist oder ob es andere rechtliche Beschränkungen gibt, die mich daran hindern“, sagte Trump und fasste seine Überlegungen zur potenziellen Teilnahme an zukünftigen Wahlen zusammen. Zugleich drängt er nicht auf endgültige Schlüsse und lässt die Möglichkeit für politische Manöver in der Zukunft offen. Parallel dazu wächst in politischen Kreisen die Diskussion über mögliche Verfassungsänderungen, die es dem ehemaligen Präsidenten erlauben würden, sich erneut zu bewerben. Insbesondere schlug der Republikaner Andy Ogles vor, bedeutende Änderungen an der 22. Verfassungsänderung vorzunehmen, die derzeit den Präsidenten auf zwei aufeinanderfolgende Amtszeiten beschränkt. Seinen Plänen zufolge könnte eine neue Fassung es erlauben, dass Präsidenten sich mehr als zweimal wiederwählen lassen, wobei insgesamt drei Wahlperioden begrenzt wären — was potenziell den Weg für dritte Kandidaturen öffnen würde. Ob Trump und seine Partei in naher Zukunft die Gesetzgebung ändern und diese Thematik auf offizieller Ebene aufgreifen werden, ist eine offene Frage. Derzeit liegt der Schwerpunkt darauf, dass der ehemalige Präsident in naher Zukunft keine Konflikte in diesem Bereich plant und sich auf den Abschluss seiner zweiten Amtszeit konzentriert, den er wie gesetzlich vorgesehen beenden möchte. Weitere Informationen zu diesem Thema lesen Sie in unserem Artikel „Unaufhaltsamer Trump: Wird der US-Präsident den dritten Amtsantritt wagen?“, in dem mögliche politische Szenarien sowie die Details der rechtlichen Einschränkungen analysiert werden, die den Wunsch des Ex-Präsidenten behindern.