Vor dem geplanten Besuch von Donald Trump in Saudi-Arabien hat die US-Regierung eine bedeutende Entscheidung hinsichtlich umfangreicher militärischer Unterstützung für die Region getroffen

Nach Informationen der Agentur Bloomberg hat Washington den Verkauf von Waffen im Wert von etwa 3,5 Milliarden US-Dollar genehmigt, was einen wichtigen Schritt zur Stärkung der Verteidigungszusammenarbeit zwischen den beiden Ländern vor der hochrangigen Reise des amerikanischen Präsidenten darstellt. Diese Entscheidung wurde vom Außenministerium gebilligt und dem Kongress offiziell mitgeteilt — sie soll das Bestreben der USA zeigen, ihre Positionen im strategisch wichtigen Persischen Golf zu festigen und gleichzeitig diplomatischen Druck auf den Iran auszuüben. Laut Berichten ist im Rahmen dieser Genehmigung der Verkauf von 1000 modernen Luft-Luft-Raketen vom Typ AIM-120C-8 mit mittlerer Reichweite an Saudi-Arabien vorgesehen, zusammen mit 50 Sektionen von Führungs- und Leitsystemen sowie technischer Unterstützung — all diese Mittel sollen die Verteidigungsfähigkeit Saudi-Arabiens stärken. Zudem beabsichtigen die USA, logistische, technische und programmatische Unterstützung bereitzustellen, um den regionalen Verbündeten zu ermöglichen, moderne Waffen auf einem hohen Niveau zu halten und diese effektiv zu betreiben. Die vorgesehene Zusammenarbeit unterstreicht den strategischen Partnerschaftsstatus Saudi-Arabiens in den Augen Washingtons: Offizielle Vertreter nannten das Land einen „Schlüsselpartner bei der Förderung politischer Stabilität und wirtschaftlichen Fortschritts in der Region des Persischen Golfs.“ Diese Entscheidung dient auch der Unterstützung der Ambitionen des Pentagons, den Einfluss Irans einzudämmen und die Lage um das Königreich zu stabilisieren. Es wird erwartet, dass Trump während seines im Mai geplanten Besuchs mit der königlichen Führung Saudi-Arabiens zusammentrifft und auch die Vereinigten Arabischen Emirate sowie Katar besucht, um die strategische Nutzung militärischer Kooperations- und Wirtschaftsdiplomatieinstrumente weiter zu verstärken. Zuvor hatte der US-Präsident erklärt, dass seine Reise stattfinden werde, nachdem das Königreich zugestimmt hat, rund eine Billion US-Dollar für amerikanische Militärtechnik und andere Waren auszugeben, was den Wunsch Washingtons widerspiegelt, seine Positionen in der Region zu festigen und wirtschaftlichen Nutzen für die US-amerikanische Rüstungsindustrie zu sichern. Ein solcher Schritt zeugt von einem neuen Niveau strategischer Partnerschaft und Bewaffnung und unterstreicht die Bedeutung des Persischen Golfs für die globale Sicherheit und Wirtschaft. Die Stärkung der militärischen Beziehungen zwischen den USA und Saudi-Arabien ist nicht nur eine Reaktion auf regionale Sicherheitsherausforderungen, sondern auch Teil einer breiteren geopolitischen Strategie Washingtons, die Stabilität zu fördern und seine Positionen weltweit zu stärken.