Michael Wolff, ehemaliger National-Sicherheitsberater der Vereinigten Staaten, erhielt nach der Mitteilung über seine Entlassung mehrere attraktive Karrieremöglichkeiten vom Weißen Haus, darunter Botschafterposten in verschiedenen Ländern und eine Rolle in der globalen Diplomatie

Chas Pravdy - 03 Mai 2025 16:28

Quellen bei CBS News, die sich auf interne Kommunikationsdokumente und offizielle Meldungen beziehen, berichten, dass die wichtigste Person im Weißen Haus, die Stabschefin Suzi Wiles, Wolff morgens mehrere mögliche Jobangebote unterbreitete, darunter eine Position in Saudi-Arabien. Nach kurzer Diskussion und Überlegung entschied sich der ehemalige Berater jedoch für die Kandidatur als US-Botschafter bei den Vereinten Nationen, was die Vermutung aufkommen ließ, dass die Regierung plant, ihn in der kommenden Woche offiziell in dieser neuen Rolle bekannt zu geben. Es ist bekannt, dass unter den Bedingungen rascher politischer Veränderungen und des Trubels um seine Rücktrittsentscheidung die Initiative für seine weitere Beschäftigung aus einer ziemlich hohen Position kam – es war faktisch das Ende seiner offiziellen Aufgaben innerhalb der Administration. Laut Quellen sollte Wolffs letzter Arbeitstag im Weißen Haus der Freitag gewesen sein, danach konkurrierte Marco Rubio, der neue US-Außenminister, der die Befugnis erhalten hatte, vorübergehend als National-Sicherheitsberater zu fungieren, um seine Stelle. Bereits am Donnerstag trafen sich diese hochrangigen Beamten – Rubio und Wolff –, um den Übergabeprozess einzuleiten und sich auf die potenzielle Änderung seiner Rolle im außenpolitischen Bereich vorzubereiten. Es ist auch notwendig, die Vorgeschichte dieser Personalentscheidung zu erinnern. Michael Wolff verließ seine Position nach einem Skandal im Zusammenhang mit einem Vorfall im Messenger-Dienst Signal, bei dem bekannt wurde, dass er an Diskussionen über Militäroperationen im Jemen beteiligt war, zusammen mit Mitarbeitern der Administration. Die Enthüllung dieser Kommunikation löste eine Welle der Kritik und Überraschung in den Medien aus und stellte das Vertrauen in seine Rolle im Bereich der nationalen Sicherheit infrage. In nationalen und internationalen Medien erschienen schnell Namen alternativer Kandidaten für den Beraterposten – darunter der ehemalige Trump-Botschafter Steve Vitkoff sowie der stellvertretende Leiter der Stabsstelle im Weißen Haus, Steven Miller, die potenziell die politische Front der Administration stärken könnten. Daher bleibt die zentrale Frage: Wer wird in naher Zukunft den Platz des Nationalen Sicherheitsberaters einnehmen, und wie werden die Personalwechsel im Team des US-Präsidenten geregelt? Offizielle Ankündigungen stehen noch aus, doch offensichtlich finden intensive Diskussionen in der politischen und diplomatischen Welt statt, die die weitere strategische Ausrichtung der amerikanischen Administration erheblich beeinflussen könnten. Währenddessen führt Michael Wolff seine Geschäfte in neuen Rollen weiter, und seine Karriere auf der internationalen Bühne wird wahrscheinlich nach einem neuen Szenario weiterentwickelt, das noch lange sowohl in politischen Kreisen als auch in den Medien diskutiert werden wird.

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