In Großbritannien wurde eine schockierende Erkenntnis gewonnen: Russland befindet sich in einer Rekordperiode der menschlichen Verluste während des mehrjährigen Krieges gegen die Ukraine

Laut Angaben des Verteidigungsministeriums Großbritanniens hat die Zahl der russischen Verluste in diesem Krieg bereits beispiellose Ausmaße erreicht und wächst dynamisch an. Experten sind überzeugt, dass 2025 die blutigste Phase des Konflikts werden könnte. Laut einem am 3. Mai veröffentlichten Bericht des britischen Geheimdienstes belaufen sich die Gesamttoten und Verwundeten der russischen Armee seit Beginn der groß angelegten russischen Aggression gegen die Ukraine im Februar 2022 auf etwa 950.000 Menschen. Diese Zahl ist äußerst hoch angesichts des Ausmaßes und der Dauer des mehr als zweijährigen Konflikts. Besonders besorgniserregend ist die Einschätzung für die ersten vier Monate des Jahres 2025: Laut britischen Geheimdienstinformationen sind in diesem kurzen Zeitraum etwa 160.000 russische Verluste entstanden. Dies deutet darauf hin, dass das neue Kriegsjahr, prognostiziert von den Analysten, das blutigste seit Beginn des Konflikts werden könnte. Im Bericht heben die britischen Geheimdienstler hervor, dass, wenn die aktuellen Trends anhalten, 2025 das Jahr mit den höchsten menschlichen Verlusten für Russland im gesamten Krieg sein wird. Dies bedeutet, dass das Ausmaß an Zerstörung und Todesfällen jährlich nur noch zunimmt und die Entfernung Russlands von den gesetzten Kriegzielen wahrscheinlich größer wird. Zugleich wird betont, dass, obwohl die Verluste russischer Truppen im April 2025 noch niedriger sind als die „sehr hohen täglichen Raten“ Ende 2024, sie dennoch im Kontext der bewaffneten Auseinandersetzung hoch bleiben. Es wird anerkannt, dass das Niveau der menschlichen Opfer weiterhin erheblich ist. Was die Taktik und die Ergebnisse betrifft, so stellen die britischen Experten fest, dass es Russland bislang nicht gelungen ist, seine erheblichen Verluste in bedeutende Erfolge auf dem Schlachtfeld in der Ukraine umzuwandeln. Die anhaltende Erschöpfung der personellen Ressourcen bringt keine wesentlichen Vorteile und erlaubt keinen Fortschritt in den vorgesehenen Richtungen. Es wird deutlich: Selbst bei den hohen Verlusten, Durchbrüchen oder bedeutenden kurzfristigen Erfolgen – möglichen Änderungen der Lage – bleiben die russischen Streitkräfte faktisch festgefahren, unfähig zu grundlegenden Umwälzungen auf dem Schlachtfeld. Frühere Berichte des britischen Geheimdienstes haben wiederholt die Taktik der Rekrutierung ausländischer Bürger für den Kampf gegen die Ukraine thematisiert. Laut offiziellen Quellen gewinnt Russland aktiv ausländische Kämpfer, um seine Verluste auszugleichen, und schafft sogenannte „Internationale Legionen“. Diese Praxis wirft viele Fragen auf und deutet auf eine ernsthafte innenpolitische Krise sowie den Mangel an eigenen Ressourcen hin, um die menschlichen Verluste selbst zu kompensieren. Auf der anderen Seite sorgt die Situation auch bei Militäranalysten aus Estland und anderen Ländern des Baltikums für Besorgnis. Nach deren Einschätzung verfolgt Russland eine Erschöpfungstaktik, die darauf abzielt, die Ressourcen der Ukraine zu schwächen und ihre Kampfbereitschaft zu verringern. Kurzfristig gibt es keinerlei Anzeichen dafür, dass Russland das Ende des Konflikts oder die Ausrufung eines Waffenstillstands plant. Im Gegenteil, der Feind führt einen erbitterten Kampf, versucht, möglichst viel ukrainisches Territorium zu erobern und den Widerstand des ukrainischen Volkes zu zerschlagen. Dies unterstreicht erneut die unendliche Grenze des Konflikts und die Schwierigkeit, in nächster Zeit eine Friedensvereinbarung zu erreichen. Die alarmierenden Prognosen der britischen Analysten und die Anstrengungen der russischen Streitkräfte bleiben die Schlüsselfaktoren, die die tiefe und langanhaltende Krise erklären, in der sich die Ukraine und ihre Verbündeten befinden. Der Krieg, der laut Experten auf Erschöpfung und fortwährende Zerstörung menschlichen Lebens setzt, wird so lange andauern, bis Russland seine Ziele erreicht oder auf ernsthafte innerschftliche oder äußere Widerstände stößt. Zugleich beobachtet die Welt die Entwicklungen und sucht nach Auswegen aus dieser tiefen Sackgasse, während die Verluste anwachsen und der Konflikt droht, in noch größere und zerstörerischere Dimensionen zu eskalieren.