In der Nacht vor dem 3

April unternahmen russische Besatzungskräfte einen weiteren Schritt, der darauf abzielt, die Bewegung über die vorübergehend besetzte Krimbrücke einzuschränken. Diese Brücke ist ein Schlüsselelement für die Logistik und die strategischen Ziele Russlands in der Region. Nach operativen Informationen, die im Telegram-Kanal „Крымский мост: оперативная информация“ veröffentlicht wurden, ist die Situation ein weiteres Zeichen dafür, dass ukrainische Streitkräfte und Partisanengruppen weiterhin Maßnahmen zur Entwaffnung und Schwächung der russischen Kontrolle auf der Halbinsel ergreifen. Laut Bericht war zu diesem Zeitpunkt der Fahrzeugverkehr auf der Brücke gesperrt. Offizielle Vertreter forderten Fahrer und Einwohner, die sich im Sichtbereich befinden, auf, ruhig zu bleiben und den Anweisungen zu folgen, die zur Gewährleistung von Sicherheit und Ordnung gegeben werden. In der Mitteilung heißt es: „Die auf der Brücke und im Sichtbereich befindlichen Personen werden gebeten, ruhig zu bleiben und den Anweisungen Folge zu leisten.“ Dies wurde offensichtlich getan, um Panik zu vermeiden und Konfliktsituationen in dieser schwierigen Zeit zu verhindern. Erwähnenswert ist, dass kürzlich der ukrainische Kommandant der Marinekräfte, Oleksij Nieijjpapha, erklärt hat, dass die Krimbrücke nach wie vor ein Ziel ukrainischer Verteidigungskräfte bleibt. Er betonte, dass aufgrund der strategischen Bedeutung dieses Objekts ukrainische Verteidiger weiterhin Maßnahmen zur Zerstörung oder Beschädigung ergreifen, um die logistische Versorgung der russischen Armee auf der besetzten Halbinsel zu erschweren. Gleichzeitig hob Nieijjpapha die Bedeutung hervor, operative Geheimhaltung bezüglich konkreter Operationen und Pläne zu wahren, um die Gegenseite bei der Arbeit der Gegenspionage maximal zu behindern und eine vorzeitige Offenlegung ukrainischer Aktivitäten zu vermeiden. Dies zeugt von einem hohen Spannungsniveau und der Geheimhaltung in Bezug auf die Strategien ukrainischer Streitkräfte, um den russischen Einfluss in den vorübergehend besetzten Gebieten zu schwächen. Die Sperrung der Brücke in der Nacht ist eines von mehreren Episoden, die auf eine Zunahme ukrainischer Partisanen-, Sabotage- und Militäreinsätze hindeuten, die darauf abzielen, der russischen Logistik maximale Schäden zuzufügen und eine strategisch wichtige Infrastruktur zu zerstören. Die Aktionen ukrainischer Streitkräfte sind Teil einer umfassenderen Strategie, den russischen Einfluss zu schwächen und Bedingungen für die Rückeroberung der Halbinsel zu schaffen. Insgesamt bleibt die Situation rund um die Krimbrücke angespannt. Die russischen Besatzungskräfte setzen täglich verschiedene Maßnahmen ein, um die Kontrolle zu behalten und die Reparatur sowie den Betrieb zu sichern. Doch ukrainische Verteidiger setzen ihre Bemühungen fort, die Brücke anzugreifen und zu beschädigen, um die russische Präsenz zu schwächen. Dies ist ein Element des größeren Kampfes um die Befreiung der Krim, der im aktuellen Kriegsverlauf weitergeht und an Bedeutung gewinnt.