Im Zentrum von Cherson haben erneut Explosionen gedroht: Russische Streitkräfte haben Zivilpersonen mit einer Drohne beschossen, bei den Opfern handelt es sich um zwei Frauen

Chas Pravdy - 03 Mai 2025 17:30

In der Herzensregion des besetzten Cherson fand an diesem Samstag, den 3. Mai, ein weiterer bedauerlicher Vorfall im Zusammenhang mit militärischen Handlungen seitens der russischen Besatzer statt. Nach Angaben der lokalen Behörden und Strafverfolgungsbehörden startete die russische Armee gegen 12:50 Uhr einen Angriff mit einer unbemannten Drohne auf eine der zentralen Straßen der Stadt, bei dem Sprengstoff abgeworfen wurde. Dabei wurden zwei zivile Frauen im Alter von 55 und 83 Jahren verletzt, die sich derzeit medizinisch überwacht im Krankenhaus befinden. Die Quelle dieser Informationen, die Chersoner Oblastverwaltung sowie die regionale Staatsanwaltschaft, bestätigen, dass vom Drohnenangriff eine explosive Substanz abgeworfen wurde, die zu Zerstörungen und Verletzungen bei Passanten führte. „Gegen 12:50 Uhr wurde in Cherson ein FPV-Drohnenangriff auf eine der zentralen Straßen der Stadt durchgeführt. Dabei wurden zwei Frauen im Alter von 55 und 83 Jahren verletzt“, heißt es in offiziellen Mitteilungen. Laut medizinischen Einrichtungen erlitten die Opfer Schädel-Hirn-Trauma, SHT, Fragmentverletzungen, Gehirnerschütterungen und andere Verletzungen, die durch die Explosionswelle verursacht wurden. Die Rettungsteams brachten die Frauen sofort in eine medizinische Einrichtung, wo ihr Zustand derzeit als mittelschwer eingestuft wird. Die Ärzte geben an, dass der Zustand der Patientinnen stabil ist, aber eine weitere Beobachtung und Behandlung notwendig ist. Darüber hinaus kam es gemäß Meldungen der Strafverfolgungsbehörden in der Region Cherson, insbesondere im Bezirk Antonivka, am Samstagmorgen zu einem weiteren Angriff. Dabei wurde eine 74-jährige Frau und ein 68 Jahre alter Mann durch Splitterverletzungen verletzt. Die Umstände dieses Vorfalls werden derzeit untersucht, doch bereits lässt sich feststellen, dass es sich um systematische Beschießungen und Manifestationen des Terrors seitens der russischen Streitkräfte handelt. Auf dieser Basis haben die nationale Polizei und die Staatsanwaltschaft strafrechtliche Verfahren gemäß Artikel 438 des ukrainischen Strafgesetzbuches – „Verletzung der Kriegsrechtlichen Vorschriften und Bräuche“ – eröffnet. Dies deutet auf die Ernsthaftigkeit der Situation hin und zeigt die Absicht, die feindlichen Angreifer nach ukrainischem Recht zur Verantwortung zu ziehen. Vorgeschichte des Konflikts: Nur am Vortag, dem 2. Mai, hatten die russischen Besatzer bereits das Zentrum von Cherson angegriffen, wobei eine unbemannte Drohne gegen zivile Objekte eingesetzt wurde. Bei diesem Vorfall wurden zwei Männer im Alter von 52 und 60 Jahren verletzt, was auf die systematische Eskalation der Gewalt durch pro-russische Kräfte in der vorübergehend von Besatzern kontrollierten Stadtregion hinweist. Dies unterstreicht die Bedeutung kontinuierlicher Bemühungen ukrainischer Sicherheits- und Verteidigungsbehörden, die Zivilbevölkerung zu schützen und Wege zur Beendigung der Aggression zu finden. Die Lage in Cherson bleibt angespannt, und die Einwohner sind zunehmend durch Feindbeschießungen gefährdet. Die örtliche Verwaltung ruft die Bürger auf, vorsichtig zu sein, potenzielle Gefahrenzonen zu meiden und Informationen aus zuverlässigen Quellen bezüglich sicherer Routen und Verhaltensregeln zu vertrauen. Die Ukraine verstärkt ihre Anstrengungen, um eine weitere Eskalation des Konflikts zu verhindern und die Kontrolle über die Stadt zurückzugewinnen.

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