Große Angriffe: Die Russen feuerten innerhalb eines Tages über 400 Schläge auf die Region Zaporizhzhia ab

Chas Pravdy - 03 Mai 2025 10:26

In den letzten 24 Stunden blieb die Lage in der Region Zaporizhzhia angespannt und äußerst schwierig. Nach offiziellen Angaben haben die Streitkräfte der RF mehr als 400 Angriffe auf Wohn- und Infrastrukturobjekte in der Region durchgeführt, was die Zunahme feindlicher Angriffe im Zuge des lang andauernden Konflikts bestätigt. Diese Informationen gab der Leiter der Regionalverwaltung Zaporizhzhia, Ivan Fedorov, bekannt und betonte das Ausmaß sowie die Systematik der Aggression der russischen Besatzer. Insgesamt führten die Russen innerhalb eines Tages 11 einzelne Schläge auf besiedelte Punkte in der Region aus, wobei sowohl militärische Objekte als auch zivile Wohnhäuser der friedlichen Bevölkerung attackiert wurden. Genauer gesagt, handelte es sich um 20 Luftangriffe, die auf die Dörfer Malyi Shcherbak und Lukyanivske sowie auf Novoaandrivka und Malynivka abgezielt waren. Diese Ziele wurden aus der Luft zerstört, was zusätzlichen Druck auf die lokale Infrastruktur ausübte und Panik unter der Bevölkerung verursachte. Neben den Luftangriffen setzten die russischen Streitkräfte auch unbemannte Luftfahrzeuge verschiedener Modifikationen ein — insgesamt 228 Drohnen — und zielgerichtet auf Einrichtungen wie Kamenka, Hulajpole, Shcherbaky, Novodanylivka, Mala Tokmachka, Charivne und Novodarivka. Diese Maßnahmen führten zu weiteren Zerstörungen und lösten Angst und Sorge bei der lokalen Bevölkerung aus. Darüber hinaus feuerten die Besatzer auch Raketen aus Mehrfachraketenwerfern (MRL) ab, die Kamenka und Hulajpole vollständig trafen. Weitere zwei Raketenschläge aus MRL erhöhten die Spannung und Zerstörungen in der Region, was zusätzliche Probleme für lokale Dienste und Einwohner verursachte. Ebenso umfangreich waren die Artillerieangriffe: In 24 Stunden feuerten die Russische Streitkräfte etwa 150 Artillerieschläge auf die Gebiete von Kamenka, Hulajpole, Shcherbaky, Novodanylivka, Mala Tokmachka, Charivne und Novodarivka ab. Diese Angriffe führten zu zahlreichen Zerstörungen und Beschädigungen an Wohngebäuden, privaten Häusern und Infrastrukturobjekten. Laut Ivan Fedorov wurden bei diesen Angriffen nicht nur Gebäude beschädigt, sondern auch einzelne Einwohner verletzt, die Wohnungen, private Häuser und Fahrzeuge beschädigten. Insgesamt wurden nach Berichten 171 Meldungen über die Beschädigung ziviler Infrastruktur und Eigentum registriert, was das Ausmaß der Zerstörungen und des Chaos, das durch die russischen Aggressoren verursacht wurde, verdeutlicht. Offensichtlich bleibt die Lage in der Region Zaporizhzhia angespannt und instabil. Die lokalen Dienste arbeiten weiterhin im beschleunigten Modus, doch ihre Kapazitäten sind begrenzt, und die Bevölkerung befindet sich in einem Zustand der Unsicherheit. Dies unterstreicht erneut die Notwendigkeit, die Verteidigungsmaßnahmen zu verstärken, die beschädigte Infrastruktur schnell wiederherzustellen und das Leben sowie das Eigentum der friedlichen Einwohner in einer der heißesten Frontregionen dieses Krieges zu schützen.

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