Auf der Transkarpatia hat sich eine tragische und beispiellose Situation ereignet, die erneut an die Gefahr unsachgemäßen Umgangs mit Munition, insbesondere verbotenen Sprengvorrichtungen, erinnert hat

Chas Pravdy - 03 Mai 2025 16:30

Der Vorfall ereignete sich am Samstagmorgen, dem 3. Mai, in einem Dorf im Mukatscheri-Bezirk in der Region Transkarpatien. Durch unsachgemäße Handlungen während eines Festes in einem Privathaushalt kam es zu einer Granatenexplosion, bei der zwei Männer verletzt wurden – einer von ihnen, ein 50-jähriger Dorfbewohner aus Rakoshino, starb vor Ort, der andere, ein 54-jähriger Freund, erlitt schwere Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Nach Angaben des Hauptmanagements der Nationalpolizei in der Region Transkarpatien ereignete sich der Vorfall in einem Privathaus, in dem die Männer zusammen ein Fest feierten. Vorläufig wurde festgestellt, dass einer von ihnen, unter Alkoholeinfluss stehend, in einer angespannten Situation unsachgemäß mit einer Munition umging – er zog versehentlich den Abzug einer Granate heraus. In Folge dieser alarmierenden und plötzlichen Reaktion kam es zu einer heftigen Explosion, die zum Tod eines der Feiernden und zu schweren Verletzungen seines Freundes führte. Zu beachten ist, dass die in diesem gefährlichen Vorfall verwendeten Sprengkörper illegal waren. Die Polizei hat eine strafrechtliche Untersuchung wegen Verstößen gegen Gesetze aufbewahrt, die in Fällen unrechtmäßigen Besitzes, Führens und Anwendens von Munition strafbar sind (Teil 1 des Artikels 115 und Teil 1 des Artikels 263 des Strafgesetzbuches der Ukraine). Es laufen Ermittlungen, um alle Umstände der Tragödie festzustellen und die Schuldigen zur Verantwortung zu ziehen. Dies ist nicht der erste tragische Vorfall dieser Art in der Region Transkarpatien in letzter Zeit. Nur vor einem Monat, am 18. April, kam es ebenfalls im Mukatscheri-Bezirk, in einem Dorf, zu einer weiteren Tragödie im Zusammenhang mit einer Explosion einer Kampfgranate. Bei diesem Vorfall starben zwei Menschen. Am Tatort wurden damals ein Steuerhebel und ein Ring mit einem Zünder entdeckt, was zeigte, dass es sich um Munition handelte, die in die falschen Hände gelangen oder in einem unkontrollierten Zustand sein könnte. Diese Reihe von Fällen verdeutlicht deutlich die dringende Notwendigkeit, die Kontrolle zu verstärken und Verbote bezüglich der Lagerung sowie die schnelle Entsorgung verbotener Sprengkörper zu fördern, ebenso wie die Sensibilisierung der Bevölkerung hinsichtlich der potenziellen Gefahr, die von unverantwortlichem Umgang und Nachlässigkeit im Umgang mit Munition ausgeht. Die Gesellschaft ruft die Strafverfolgungsbehörden dazu auf, weiterhin Anstrengungen zur Prävention solcher Situationen zu unternehmen, da Unachtsamkeit und Nachlässigkeit Menschen in Gefahr bringen und Familien in schwierige Lage versetzen können. Die neuen Vorfälle erinnern tragisch daran, dass die Gefahr in der Nähe sein kann, und es ist unsere Pflicht, die Sicherheitsregeln einzuhalten, unbekannte oder verbotene Gegenstände nicht anzufassen und verdächtige Funde sofort zu melden. Nur gemeinsam können wir weitere Tragödien verhindern und die Sicherheit unserer Bürger gewährleisten.

Source