Am vergangenen Samstag geriet Донеччина erneut unter starke Beschüsse durch russische Streitkräfte, was zu menschlichen Verlusten und großflächigen Zerstörungen führte

Chas Pravdy - 03 Mai 2025 19:20

Nach vorläufigen Angaben starben infolge der Angriffe, die die russische Armee am 3. Mai durchführte, mindestens zwei Bewohner der Region, eine weitere Person wurde verletzt. Diese Information bestätigte Vadym Filashkin, Leiter der Militärverwaltung der Oblast Donezk, in seinem offiziellen Telegram-Kanal. Seinen Worten zufolge könnte die Zahl der Opfer aufgrund von Raketen- und Artillerieangriffen noch höher sein, jedoch sind bislang sicher zwei Tote und eine Verletzte bekannt. Die schwersten Zerstörungen wurden in Myronistriv verzeichnet, wo russische Truppen auf private Häuser schossen. Hier wurde ein 56-jähriger Mann Opfer eines feindlichen Beschusses, bei dem sein Leben beendet wurde. Durch die Angriffe wurden sechzehn private Wohnhäuser beschädigt. Dies ist ein weiteres Beispiel dafür, wie aggressiv und zerstörerisch die russischen Angriffe auf friedliche Bewohner und ihre Häuser sind. Ein weiteres tragisches Ereignis wurde im Siedlungskomplex Komar registriert, wo ein 69-jähriger Mann ums Leben kam. Neben den tödlichen Verlusten wurde in Kostiantynivka auch ein ansässiger Einwohner verletzt. Neben den menschlichen Tragödien zerstörten russische Granaten auch Privatgrundstücke, beschädigten zahlreiche Gebäude, was den Bewohnern zusätzliche Schwierigkeiten bei Wiederaufbau und Rückkehr zum normalen Leben bereitet. Der Berater des Chefs der Donetsk Regional Military Administration, Yevhen Shevchenko, stellte fest, dass die Lage in der Region angespannt bleibt. Russische Truppen führen aktive Beschüsse durch, die die Einheimischen dazu zwingen, sich ständig in Bunkern zu verstecken, und verursachen weiterhin Wellen der Zerstörung und menschlicher Tragödien. Es laufen Evakuierungs- und Hilfsmaßnahmen für die Betroffenen, doch trotz aller Anstrengungen ist es bisher nicht gelungen, eine sichere Situation zu gewährleisten. Dieser Samstagangriff ist ein weiteres Zeugnis dafür, dass der Konflikt in Донеччина weiterhin Zerstörung, Schmerz und Verluste bringt. Die lokalen Gemeinden sind erneut getroffen, und die Probleme beim Wiederaufbau der Infrastruktur, bei psychologischer Unterstützung und bei der Sicherheit an der Front bleiben akute Themen. Die Regierung betont die Notwendigkeit verstärkter internationaler Unterstützung und einer intensiveren Anstrengung, die Aggression zu beenden, denn jeder Tag kostet ukrainische Städte und Dörfer einen hohen Preis im Kampf um den Frieden.

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