Russland hat Donbass wieder unter Beschuss genommen: Opfer, Zerstörungen und Aufrufe zur Evakuierung

Chas Pravdy - 02 Mai 2025 15:26

Am Montag, dem 2. Mai, erlitt die Region Donbass erneut eine Welle feindlicher Angriffe, die zu Menschenschicksalen und großflächigen Zerstörungen führten. Laut Vadym Fylashkin, dem Leiter der Donetsk-Bezirksverwaltung, starb bei den Angriffen eine Frau, und weitere drei Einwohner wurden unterschiedlich schwer verletzt. Laut Angaben des Behördenvertreters begann der Morgen für die Region mit tragischen Ereignissen im Dorf Klynovo, das zur Kostiantynivka-Gemeinde gehört. Hier wurde bei einem Angriff mit einer feindlichen Luftbombe ein Wohnhaus beschädigt, und es kam zu einer menschlichen Tragödie – eine 66-jährige Frau, die im Haus war, starb. Zeugen berichten, dass der Einschlag so heftig war, dass ein Teil des Wohnbereichs zerstört wurde, was Trümmer und die Grundmauern hinterließ. Darüber hinaus setzten die russischen Streitkräfte Artillerie ein, um die Stadt Kostiantynivka zu beschießen, was die Spannung in der Region erhöhte. Bei diesen Angriffen wurden zwei weitere Einwohner verletzt – einer durch die Zerstörungen von Wohn- und Geschäftseinrichtungen. Mehrere Gebäude wurden zerstört – darunter ein Wohnhaus, ein Laden, ein Café und eine Apotheke sowie zwei Industriehallen und vier kritische Infrastrukturobjekte. Dies erschwerte den Alltag der lokalen Bevölkerung erheblich und beraubte sie vieler grundlegender Dienstleistungen. Ein weiterer verletzter Bewohner – ein Einwohner von Pokrowsk – wurde bei einem Angriff auf diese Stadt, die sich ebenfalls im Kriegsgebiet befindet, verletzt. Die Regionalbehörden forderten die örtlichen Bewohner sofort zur sofortigen Evakuierung auf. Sie betonen, dass es derzeit äußerst gefährlich ist, in Donbass zu bleiben. Offizielle Sprecher rufen im direkten Wortlaut auf: „Bleiben Sie in Sicherheit – eine Evakuierung ist jetzt notwendig! Zögern Sie nicht, denn jeder Tag hier könnte der Jahrestag einer Tragödie sein!“ Bereits zuvor, am 2. Mai, traf die Führung von Donbass die Entscheidung, alle Kinder aus den Dörfern Shakhove und Toretske zwangsweise zu evakuieren. Diese Ortschaften liegen 15-20 Kilometer von der Kampfzone entfernt und sind ständig Bedrohungen durch Raketen- oder Artillerieangriffe ausgesetzt. Die Region hebt hervor, dass diese Sicherheitsmaßnahmen notwendig sind, um das Leben der jungen Generation zu schützen – denn die Sicherheit und Unversehrtheit der Kinder haben heute oberste Priorität für die lokale Regierung. Insgesamt bleibt die Lage in Donbass angespannt: Die Kampfhandlungen setzen sich fort, und die Angriffe werden immer intensiver und zerstörerischer. Die lokale Regierung ruft die Bewohner auf, sich bestmöglich auf Notfälle vorzubereiten, vorsorglich zu evakuieren und in den anhaltenden Bedrohungssituationen Ruhe und Frieden zu bewahren. Laut den Führungskräften der Region erinnert jeder zerstörte lebenswichtige und infrastrukturelle Gegenstand durch die russische Armee erneut an die Dringlichkeit schneller und entschlossener Maßnahmen zum Schutz von Menschenleben und Eigentum.

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