In Russland wurde eine neue destabilisierende Operation bestätigt – unbekannte Drohnen haben das Kosmische Aufklärungssystem „Zvezda“ angegriffen und beschädigt, das ein Schlüsselelement des russischen Raumfahrt- und Militärkomplexes ist

Chas Pravdy - 02 Mai 2025 12:32

Dieser Angriff fand in der Region Stawropol statt, und seine Folgen haben in Russland Besorgnis über eine mögliche Verstärkung ausländischer Aktivitäten im Bereich der Raumaufklärung und der Sicherheit des Landes ausgelöst. Über diese Ereignis berichtete Andrij Kovalенко, Leiter des Zentrums gegen Desinformation beim Nationalen Sicherheitsrat der Ukraine, in seinem Telegram-Kanal. Laut seinen Angaben gelang es den unbekannten Drohnen, erfolgreich in das Gebiet einer Militäreinrichtung namens "Zvezda" einzudringen, die eine der wichtigsten Stationen des russischen Systems der Raum-Radioelektronischen Aufklärung ist. Diese Information hat bei Fachleuten und Militäranalysten großes Interesse hervorgerufen, da "Zvezda" nicht nur eine technische Infrastruktur ist, sondern ein strategisch wichtiges Element der Aufklärungsinfrastruktur. Laut veröffentlichten Daten wurde dieses System, das bereits in sowjetischer Zeit geschaffen wurde, Anfang der 1970er Jahre, für die globale Abfangung und Analyse von Signalen von Satelliten, interkontinentalen Kommunikationssystemen und sogar den Signalenaustausch zwischen ausländischen Militäreinrichtungen konzipiert. Kovalенко betont, dass "Zvezda" ein Zentrum für die Analyse der Weltrauminformationen ist, das Teil der Hauptaufklärungsverwaltung des Generalstabs der Streitkräfte der Russischen Föderation ist. Es dient der Sammlung und Verarbeitung von Satellitensignalen, einschließlich Signalen aus ausländischen Kommunikationssatelliten, insbesondere kommerzieller Systeme. Der Leiter des Zentrums für Desinformationsabwehr hebt hervor, dass "Zvezda" derzeit nicht nur eine technische Infrastruktur ist, sondern auch ein strategisches Element der russischen Geheimdienste, die Aufgaben der Überwachung der Situationen in militärischen und politischen Zonen sowie die Vorbereitung von psychologischen Operationen ausführt. Zudem ist das Objekt aktiv in Cyber-Spionage involviert, indem es Daten über potenzielle Gegner und ausländische Sonderoperationen sammelt. Im Zusammenhang mit diesen Nachrichten tauchten in Russland zuvor Berichte über eine Serie von Angriffen auf die annektierte Krim und das russische Staatsgebiet auf. Insbesondere teilte das Verteidigungsministerium Russlands vor einigen Tagen mit, dass am 2. Mai ihre Luftverteidigungssysteme angeblich 121 ukrainische Drohnen zerstört hätten, die versuchten, die Krim und mehrere Regionen Russlands zu infiltrieren. Solche Aussagen und Meldungen in Telegram-Kanälen wurden von Berichten über Explosionen und Zerstörung von Zielen in mehreren Siedlungen auf der Krim begleitet. Dieser Kontext zeigt, dass in Russland die Besorgnis hinsichtlich Sicherheitslücken und zunehmender Aktivitäten ukrainischer Streitkräfte wächst. Der Drohnenangriff auf "Zvezda" ist ein weiteres deutliches Beispiel dafür, wie hochentwickelte Technologien in den Kampf um Kontrolle im All und im Bereich der Aufklärung eingreifen, was die Komplexität moderner militärischer Konflikte unterstreicht. Darüber hinaus haben diese Aktionen strategische Dimensionen und können die Informationssicherheit Russlands beeinträchtigen, da sie die Fähigkeit des Landes erschweren, rechtzeitig auf externe Bedrohungen zu reagieren. Analysten und Militärfachleute diskutieren derzeit aktiv die möglichen Folgen dieses Angriffs und weisen darauf hin, dass er ein Signal für eine Verstärkung zukünftiger Maßnahmen seitens der Ukraine oder anderer hauptsächlich westlicher Partner sein könnte, die den Druck auf die russische Raumfahrt- und Militäreinfrastruktur erhöhen wollen. Die Ereignisse um das Objekt "Zvezda" sind somit eine weitere Erinnerung an die Bedeutung der Kontrolle und des Schutzes der Raumfahrtsysteme, die eine Schlüsselrolle in modernen Kriegen und der Politik spielen.

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