In Monaco wurde der Sohn des ehemaligen Präsidenten der „Motor Sich“ – Vyacheslav Boguslayev – festgenommen

Chas Pravdy - 02 Mai 2025 09:28

Dies markiert einen weiteren wichtigen Meilenstein in der Untersuchung groß angelegter Finanzverbrechen im Zusammenhang mit ukrainischem Industriemogul. Die gemeinsame operative Tätigkeit von Mitarbeitenden des Sicherheitsdienstes der Ukraine, Vertretenden des Generalstaatsanwalts und diplomatischer Strukturen der Partnerländer führte zur Festnahme von Oleksandr Boguslayev in einem renommierten Kurort in Monaco. Laut offiziellen Quellen haben Ermittler festgestellt, dass genau dieser junge Mann – in Partnerschaft mit seinem Vater – an einem Schema beteiligt war, das zu groß angelegten finanziellen Manipulationen führte. Ebenfalls wird betont, dass Oleksandr Boguslayev noch vor Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine aktiv an der Übernahme eines Mehrheitsanteils an dem Staatsbetrieb "Motor Sich" beteiligt war, gefolgt von Weiterverkauf, wobei er unentdeckt blieb. Nach Erkenntnissen der Ermittler sind die Handlungen des Verdächtigen und seines Vaters eng mit einem groß angelegten Verbrechen im Zusammenhang mit Geldwäsche verbunden. Die militärische Aktivität, die zur Kontrolle über die Vermögenswerte von "Motor Sich" führte, bereitet der ukrainischen Rechtsordnung seit längerem Sorge. Experten sind der Ansicht, dass Vyacheslav Boguslayev bereits vor ausgedehnter russischer Aggression gegen die Ukraine eine gezielte Kampagne organisiert hat, die eine künstliche Senkung des Aktienwerts des Unternehmens durch gefälschte Inventardokumente umfasste. Dies ermöglichte ihm, 65 % der Wertpapiere des Unternehmens zu einem manipulierten Preis zu kontrollieren. Auf Grundlage dieses Missbrauchs erreichte er die Kontrolle über die Aktien und transferierte einen Großteil davon — über sechs Offshore-Strukturen, die seinem Sohn gehören — auf legale Namen und juristische Personen. Es wird berichtet, dass die Verdächtigen ein groß angelegtes Schema zur Legitimierung gestohlener Vermögenswerte organisiert haben, indem sie diese an ausländische Unternehmen weiterverkauften. Um Spuren der kriminellen Aktivitäten zu verbergen und die erzielten Gelder zu persönlichen Vorteilen zu nutzen, haben die Täter hochwertige Immobilien in EU-Ländern erworben, was die Größenordnung ihrer Finanzmanipulationen bestätigt. Im Rahmen einer internationalen Untersuchung wurden bei einer Reihe von Durchsuchungen in der Residenz des Festgenommenen in einer Villa in Monaco sowie in den Wohnungen verbundener Personen in Zaporizhzhia zusätzliche Beweise gesammelt und Dokumente sichergestellt, die das kriminelle Handeln belegen. Oleksandr Boguslayev wurde formell des Verdachts gemäß Teil 3 von Artikel 209 des Strafgesetzbuches der Ukraine beschuldigt – Geldwäsche durch eine organisierte Gruppe in sehr großem Umfang. Es ist bekannt, dass zusammen mit ihm auch der ehemalige Geschäftsführer von "Motor Sich" – Vyacheslav Boguslayev – beschuldigt wurde. Gegenwärtig befindet sich dieser in Untersuchungshaft; seine Handlungen werden zudem nach mehreren Bestimmungen des ukrainischen Strafgesetzes strafrechtlich verfolgt, insbesondere nach Teil 2 von Artikel 191 (Unterschlagung von Eigentum durch Amtsmissbrauch) sowie nach Artikeln, die die Organisation groß angelegter Legalisierung illegal erworbenen Vermögens betreffen. In diplomatischen und strafrechtlichen Kreisen wird betont, dass dieser Fall eine der lautesten und komplexesten Ermittlungen Ende 2023 ist. Er zeigt die Zielstrebigkeit der ukrainischen Ermittlungsbehörden im Kampf gegen globale Verbrechen, die auf die illegale Abwanderung ukrainischer Vermögenswerte abzielen, sowie die Deckung krimineller Strukturen durch internationales Recht. Gleichzeitig heben Juristen und Experten hervor, dass eine gerechte Bestrafung im Ausland eine wichtige Maßnahme im Kampf gegen Korruptionsdelikte und die Stärkung der internationalen Zusammenarbeit im Bereich der Justiz darstellt.

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