Die Regierung der Oblast Donezk hat eine radikale Entscheidung bezüglich der Evakuierung von Kindern aus den Dörfern Shakhove und Toretske getroffen, die etwa zwanzig Kilometer von der Kampfzone entfernt liegen

Chas Pravdy - 02 Mai 2025 13:19

Dies ist eine Folge der kritischen Situation, die sich in der Region durch aktive militärische Aktionen und schnelle Änderungen an der Front entwickelt hat. Der offizielle Vertreter der Region und Leiter der Donezker Militärverwaltung, Vadym Filashkin, bestätigte, dass genau in diesen zwei Ortschaften die Entscheidung zur erzwungenen Evakuierung der Kinder zusammen mit ihren Eltern oder gesetzlichen Vertretern getroffen wurde. Laut Mitteilung von Filashkin wurde diese Entscheidung bereits am 2. Mai getroffen und wird derzeit aktiv umgesetzt. Nach Worten des Regionalleiters handelt es sich um die Dörfer Shakhove und Toretske — Orte, die etwa 15-20 Kilometer von der Kampflinie entfernt liegen. Hier leben etwa 80 Kinder unterschiedlichen Alters, die alle durch die Verschärfung militärischer Aktionen in der Nähe ihrer Häuser bedroht sind. Der Regionale Chef betonte, dass bereits Anweisungen an die lokalen Behörden und die Leiter der Struktureinheiten der Donezker Militärverwaltung erteilt wurden, die Evakuierung schnell zu organisieren und den Kindern sowie ihren Familien sichere Aufenthaltsbedingungen in ruhigeren und zuverlässigeren Gebieten der Ukraine zu gewährleisten. Er hob hervor, dass rasches Handeln notwendig ist, da nach seiner Aussage die Zeit in dieser Situation der wertvollste Rohstoff ist. In seiner Ansprache rief Filashkin alle verbliebenen Bewohner der Region dazu auf, sich so früh wie möglich aus den potenziell gefährdeten Zonen zu evakuieren, solange dies noch möglich ist, um tragische Folgen zu vermeiden. Diese Entscheidung fand breite Resonanz in der Gesellschaft und bei der lokalen Bevölkerung: Einerseits unterstützen viele den Schritt der Regierung als eine erzwungene Maßnahme zum Schutz des Lebens und der Gesundheit der Kinder, andererseits äußern manche Bedenken hinsichtlich der potenziellen Folgen der Evakuierung für Familien, die ohne Unterstützung bleiben könnten. Die offizielle Position bleibt jedoch unverändert — das sichere Leben der Kinder und ihre Möglichkeit, angemessenen Schutz zu erhalten, haben Vorrang in der staatlichen Politik in dieser Krisensituation. Vor dem Hintergrund der Verschärfung militärischer Aktionen in der Region ist das Evakuierungsprogramm eines der aktivsten und umfangreichsten der letzten Zeit, und seine erfolgreiche Umsetzung erfordert eine enge Zusammenarbeit vieler Behörden, lokaler Selbstverwaltungsorganismen und freiwilliger Strukturen. Fragen der Sicherheit und humanitäre Hilfe für Kinder in dieser komplexen Lage stehen derzeit unter strenger Kontrolle der regionalen Führung sowie des Ministeriums für Reintegrationsfragen und vorübergehend besetzte Gebiete.

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