Der US-Außenminister Marco Rubio zog ein eindeutiges Fazit zur aktuellen Dynamik des russisch-ukrainischen Konflikts und stellte fest, dass die Positionen beider Seiten, trotz gewisser Annäherungen, noch sehr weit voneinander entfernt sind

Chas Pravdy - 02 Mai 2025 11:27

In seiner jüngsten Rede hob er hervor, dass die Bemühungen der Verwaltung des ehemaligen Präsidenten Donald Trump in diesem Bereich bereits Früchte getragen haben – indem sie Russland und die Ukraine nähergebracht haben –, aber noch kein endgültiger Durchbruch bei den Verhandlungen erzielt wurde. In einem Interview mit Fox News betonte der Politiker, dass der Krieg, den Moskau gegen Kiew führt, keine echte militärische Lösung hat – er erfordere vielmehr diplomatische Bemühungen, strategische Kompromisse und langfristige diplomatische Schritte. Seinen Angaben zufolge deuten die gegenwärtigen Bedingungen und Umstände darauf hin, dass Russland noch immer einen bedeutenden Teil ukrainischen Territoriums kontrolliert, während Kiew versucht, seine Positionen zu halten und die besetzten Gebiete zurückzuerobern. Rubio hebt hervor, dass beide Seiten, Russland und die Ukraine, in ihren Positionen enger zusammenrücken könnten als bisher, doch im globalen Kontext sind sie noch immer recht weit voneinander entfernt. Eine klare, schnelle Lösung des Konflikts sei, so Rubio, vorerst nicht in Sicht, und die Aussichten auf ein Ende bleiben ungewiss. Gleichzeitig betont der Außenminister, dass für eine friedliche Beilegung eine bedeutsame Durchbruch bei den Verhandlungen sehr schnell erfolgen müsse. Dabei spiele die Rolle des amerikanischen Präsidenten Donald Trump eine wichtige Rolle, da dieser eine entscheidende Entscheidung darüber treffen müsse, wie viel Zeit die USA bereit seien, diplomatischen Bemühungen zu widmen, und welches strategische Ziel sie verfolgen. Während des Gesprächs unterstrich Rubio, dass auf der internationalen Bühne dringlichere und langfristig relevantere Themen bestehen als der ukrainische Konflikt. „Ich bestreite nicht die Bedeutung der Situation in der Ukraine, aber globale Trends, insbesondere das zunehmende Einflussgewicht Chinas, die nuklearen Ambitionen Irans und andere geopolitische Herausforderungen, sind für die Zukunft der Welt bedeutsamer“, merkte er an. Daher sei es nach Ray Rubio zu erwarten, dass es in absehbarer Zeit bedeutende Fortschritte in den Verhandlungen geben werde; andernfalls müsse der Präsident langfristige Entscheidungen in Bezug auf die Strategie der USA und deren Engagement im Konflikt treffen. Was die bisherigen Aussagen und die offizielle Position der USA betrifft, so ist im Außenministerium bereits bekannt, dass sich die Herangehensweise an die Situation um den Krieg geändert hat. Dort wurde erklärt, dass die USA planen, ihre aktive Beteiligung an diplomatischen Bemühungen zur Beilegung des russisch-ukrainischen Konflikts zu verringern und zu einer weniger aggressiven Strategie überzugehen, gleichzeitig aber ihre Unterstützung für die Ukraine aufrechterhalten. Zudem zeigte sich Vizepräsident Joe Biden nicht optimistisch hinsichtlich eines schnellen Endes des Krieges, sondern betonte, dass der Konflikt in naher Zukunft voraussichtlich keinen endgültigen Abschluss finden werde. Damit bleibt die Lage angespannt und unvorhersehbar. Zwar nähert sich der diplomatische Dialog einem entscheidenden Moment, doch ein echter Durchbruch ist derzeit nicht sichtbar. Gleichzeitig wartet die internationale Gemeinschaft weiterhin auf konkrete Schritte, die den Weg zu Frieden und Stabilisierung in der Ukraine eröffnen könnten. Die Zeit zeigt jedoch, dass der diplomatische Prozess komplex und schwer vorhersehbar bleibt.

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