Auf die ukrainische Bühne hat sich erneut eine laute kriminelle Tat gegen den bekannten Bürgerschützer und Freiwilligen Serhij Sternejko ereignet

Chas Pravdy - 02 Mai 2025 12:36

Der Täter, der am Vortag einen Angriff auf den Aktivisten verübte, wurde wegen Staatsverrats und Mordversuchs verdächtigt. Darüber informierte offiziell die Pressestelle des Generalstaatsanwalts in der Ukraine, auf deren Bestätigung sich die Veröffentlichung „Sowpilsne“ beruft. Es wird angegeben, dass gegen diese Person die Verdachtsanzeige bereits vor der für den 2. Mai geplanten Gerichtsverhandlung im Schtschechowski-Richteramt in Kiew ausgesprochen wurde. Im Rahmen des Verfahrens beabsichtigen die Staatsanwälte, für die Festgenommene eine Untersuchungshaft oder Hausarrest zu beantragen sowie Ermittlungsmaßnahmen durchzuführen, um alle Umstände des Falles aufzuklären. Quelle aus dem Rechtssystem präzisiert, dass die Verdächtige, geborene 1979 im Gebiet Odessa, derzeit in Kiew registriert und wohnhaft ist, vor dem Vorfall eine visuelle Überwachung des Aktivisten durchgeführt hat. Sie mietete eine Wohnung in dem Wohnkomplex, in dem Serhij Sternejko lebt, und genau dort konnte sie sich auf die Tat vorbereiten. Es ist bekannt, dass sie für die Durchführung des Angriffs finanzielle Unterstützung von den Geheimdiensten der RF erhalten hat. Laut verfügbaren Informationen wurden die Gelder für die Organisation des Anschlags von ihrem Bankkonto aus Russland überwiesen. Das Staatsanwaltschaft fügte hinzu, dass die Verdächtige im Auftrag ausländischer Geheimdienste handelte, was durch Ermittlungsunterlagen und gesammelte Beweise bestätigt wird. Die Details dieser Operation hält die Staatsanwaltschaft geheim, jedoch ist bekannt, dass außenpolitisches Management koordiniert mit der betreffenden Person agierte. Der ukrainische Sicherheitsdienst (SBU) bestätigte, dass am 1. Mai in Kiew auf Sternejko ein Angriff mit Schusswaffe verübt wurde. Bei dem Angriff wurde der Aktivist verletzt und in eine medizinische Einrichtung gebracht. Das SBU hat die Festnahme der Person durchgeführt, die laut ihrer offiziellen Information Verdächtige in diesem Verbrechen ist. Videoaufnahmen und Fotos der Festgenommenen sowie der verwendeten Waffe wurden in Medien veröffentlicht, was die Ausmaße und Ziele dieses Angriffs bestätigt. Der Serhij Sternejko selbst, dem im Mai dieser Angriff angekündigt wurde, berichtete, dass er bei dem Vorfall verletzt wurde, und hat die Strafverfolgungsbehörden um eine schnelle und objektive Untersuchung gebeten. Die Ereignisse rund um den Angriff lösten eine breite Resonanz in der Gesellschaft aus, da der Aktivist durch seine zivilgesellschaftliche Haltung und seine Beteiligung an bedeutenden politischen und menschenrechtlichen Prozessen in der Ukraine bekannt ist. Die Ermittlungen konzentrieren sich derzeit darauf, alle Motive und möglichen Auftraggeber des Verbrechens zu ermitteln sowie alle Beteiligten und Mittäter des kriminellen Schemas zu identifizieren. Die wichtigsten Versionen der Ermittlungen sind: der Versuch, den zivilgesellschaftlichen Aktivisten einzuschüchtern und seine öffentliche Tätigkeit zu behindern, sowie eine politische oder ideologische Motivation. Die Gesetzgebung der Ukraine sieht strenge Strafen für Personen vor, die des Staatsverrats und Mordversuchs beschuldigt werden, auch in Fällen, in denen die Tat aus politischen oder ideologischen Gründen begangen wurde. Unabhängig von politischen Überzeugungen und gesellschaftlichem Status gelten solche Verbrechen als besonders schwerwiegend und sollten die entsprechende rechtliche und gesellschaftliche Reaktion auslösen. Es wird erwartet, dass das Gericht in Kürze eine Entscheidung bezüglich der Untersuchungshaft für die Verdächtige trifft, und die Ermittlungen weiter voranschreiten, um alle Umstände dieses kriminellen Anschlags aufzuklären. Die ukrainische Gesellschaft bleibt wachsam und verfolgt die Entwicklungen in diesem hochsensiblen Fall, der erneut die Bedeutung der Sicherheit von Bürgerschützern und den Kampf gegen pro-russische Provokationen sowie Destabilisierungsversuche im Land unterstreicht.

Source